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Spielabbruch nach knapp 37 Minuten

Jeannine Beck 16.12.2013

Das Damen 1 gewinnt im verkürzten Spiel gegen den TV Muri mit 33:11 (27:11) und schliesst die Qualifikationsrunde ungeschlagen ab.

Beim letzten Spiel in diesem Jahr traf der verlustpunktlose BSC Wettingen/Siggenthal auf das Tabellenschlusslicht TV Muri. Der BSC wollte vor Heimpublikum nochmals einen klaren Sieg einfahren um mit einem guten Gefühl in die Weihnachtspause zu gehen.In der Startphase durfte der Gastgeber mit dem Resultat auf der Anzeigetafel aber nicht restlos zufrieden sein: 6 kassierte Tore innert 10 Minuten waren zu viel. Das Damen 1 konnte sich jedoch steigern und bis zur Pause mittels vieler erlaufener Bälle und erfolgreichen Gegenstösse eine souveräne 27:11 Führung herausspielen.

Kurz nach Wiederanpfiff (37. Spielminute) tropfte es in die Halle, worauf Schiedsrichter Zanandreis das Spiel unterbrach. Es wurde heftig diskutiert, ob man weiterspielen, abbrechen oder 20 Minuten warten soll, bis das Loch geflickt war. Die Spielerinnen beider Teams wollten weiterfahren, war man doch zum Handball spielen in die Halle gekommen. Dem gegnerischen Trainer war dies jedoch zu gefährlich, weshalb man sich schliesslich darauf einigte, das Spiel abzubrechen und mit dem aktuellen Spielstand von 33:11 zu werten.

Trotz Sieg mochte sich niemand richtig zu freuen, viel zu gross war der Ärger über dieses abrupte Ende, hatte man sich doch zum Handballspielen und zu später Stunde eingefunden. Wann das nächste Spiel stattfinden wird, ist noch unklar. Von Januar bis April wird das Damen 1 die Finalrunde der 2. Liga bestreiten und alles daran setzen, noch lange ungeschlagen zu bleiben.

BSC Wettingen/Siggenthal 1 – TV Muri  33:11 (27:11)
Obersiggenthal, SPH. SR Zanandreis Marco.
BSC Wettingen/Siggenthal 1: Muriset, Wieland; Beck, Bopp (2), Di Natale (2), Estermann (14), Hofer (3), Keller (4), Lötscher , Pohle, Stefanicki (2), Strebel (2), Wettstein (4).
Bemerkungen: BSC Wettingen/Siggenthal ohne Hirt, Klein, Mützenberg, Würsch (verletzt), Andreeva, Crameri und Höchli (abwesend).