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D1: Seig gegen Birseck trotz Harzverbot

Sarah Vogelsanger 02.12.2017

Am Samstagnachmittag machten sich die Handballerinnen des HSG Aargau Ost auf

den Weg nach Basel. In der Halle Mu?nchenstein traten sie um 16:00 fu?r das

Ru?ckspiel gegen Handball Birseck an. Handball Birseck ist Tabellenletzte in der 3.

Gruppe der 2.Liga Frauen. Beim Spiel in der Hinrunde haben die Frauen des HSG

Aargau Ost eine solide Leistung erbracht. Mit 14 Toren Unterschied konnte man

durchaus stolz auf das Spiel sein. Anders sah es dann letzten Samstag aus. Mit zu

wenig Konzentration begann das Spiel. Der Fact, dass in der Halle Harzverbot galt,

brachte die Stimmung zum schwanken. Die beiden Mannschaften sahen aus, als

wären sie auf Augenhöhe. Nach den ersten fu?nf Minuten wurden erst zwei Tore

erzielt, eines fu?r die Aargauerinnen, eines fu?r die Baslerinnen. Die Schu?sse kamen

zu wenig gezielt auf das Tor und demensprechend haben die Torwarte viele Tore

verhindern können. Das Problem lag nicht in der Verteidigung, sondern im Angriff.

Nach 30 Minuten stand 8:8. Der Trainer Daniel Scholz betonte, dass der Match noch

nicht entschieden worden war. Mit Gegenstössen, mehr Druck und Bewegung im

Angriff sollte man die Baslerinnen in der zweiten Halbzeit u?berrennen. Auch das

wollte nicht klappen. Bis zu den letzten 10 Minuten waren die Baslerinnen mit 3

Toren im Vorsprung. Die Aufholjagd war langsam, aber durch eine gute

Verteidigungsarbeit konnte man weitere Tore verhindern und im Angriff die Tore

machen. Doch die Trefferquote blieb tief. Ein Wendepunkt war sicher, als eine

Spielerinn des Handball Birseck durch unfaires Verteidigen während eines

Gegenstosses eine Blaue Karte erhielt. Das spornte die Aargauerinnen an und

bewegte sie dann zum Sieg. Das Spiel mit dem knappen Sieg (15:14) möchte man

lieber vergessen, doch ein Sieg ist ein Sieg und den werden sie auch nicht hergeben.