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Damen 2.Liga: Ligaerhalt gesichert

Jennifer Jaun 18.12.2014

Nach der bitteren Niederlage vom vergangenen Wochenende gegen das Schlusslicht HV Olten zitterten die Zurzibieterinnen um den Ligaerhalt. Nach dem Spiel studierten sie die Tabelle und rechneten. Nur noch eine sehr hohe Niederlage gegen die Zweitplatzierten und ein Sieg des HV Olten gegen die Erstplatzierten hätte zum Abstieg geführt. Somit kam es am Samstag, 13.12.2014 in Aarburg gegen die SG Aarburg/Oftringen/Rothrist zum Showdown.

Technische Fehler führten zu Gegenstössen

Coach Yvonne Rennhard forderte von ihren Spielerinnen keinen Sieg aber ein souveränes Abschlussspiel. Von Anfang an nahmen die Zurzibieterinnen die gegnerische Torschützenkönigin aus dem Spiel. Jedoch konnte die läuferisch starke Spielerin zu oft über den Kreis punkten. Die Verteidigung stand noch nicht souverän. Im Angriff gelangen einige schöne Passkombinationen, die auch zu Toren führten. Die Chancenauswertung hätte aber noch besser ausfallen dürfen. Durch viele technische Fehler konterten die Gegnerinnen mit schnellen Gegenstössen und kamen so zu einfachen Toren. In der Halbzeit lagen die Zurzibieterinnen mit sechs Toren im Rückstand.

Starker Start, schwaches Ende

Nach der Halbzeitpause starteten die Zurzibieterinnen stark ins Spiel, sie konnten den Rückstand bis um zwei Tore verkürzen. Die Gegnerinnen fingen sich nach paar Minuten wieder und punkteten immer wieder mit (zu) einfachen Toren. Der Kampfwille der HBZler war gross, doch ihr Einsatz wurde nicht belohnt. Die Gegnerinnen zogen davon und siegten am Ende mit 29:18.

Ende gut, alles gut

Der Schmerz über die Niederlage sass direkt nach dem Spiel noch zu tief, weshalb keine richtige Freude über den Ligaerhalt aufkam. Die Teams auf den Plätzen 1 bis 6 werden in die Meistergruppe eingeteilt und bestreiten bis 11. April 2015 eine Doppelrunde. Der Sieger ist Regionalmeister und bestreitet die Aufstiegsspiele in die 1. Liga Frauen. Der Meistertitel ist sicherlich nicht das Ziel der jungen Mannschaft, aber ein paar meisterliche Leistungen wollen sie noch zeigen und der Hunger nach Punkten ist noch nicht gestillt.