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D1: Saisonrückblick und -ausblick

Angela Crameri 16.06.2015

Nach dem glorreichen Aufstiegskampf in die erste Liga, musste der BSC leider sechs Abgänge von teils sehr wichtigen Stammspielerinnen hinnehmen. Das Loch war gross und es zu füllen eine enorme Herausforderung für Trainergespann als auch Spielerinnen. Bedauerlicherweise konnten bis auf Chantal Wegmüller, Margarita Ferri und nach Weihnachten Heidi Jensen, keine weiteren Neuzugänge verzeichnet werden.

Die Damen starteten verhalten in die Saison. Zu Beginn musste man eine 4-Tore-Niederlage gegen den späteren SPL2-Aufsteiger aus Muotathal einstecken, doch man hatte das Gefühl, dass trotz den zahlreichen Abgängen, auf dem Niveau der Erstliga mitgespielt werden konnte, und das Ziel, der Ligaerhalt, erreichbar war. Die Damen kassierten in Folge zwei ziemlich deutliche Niederlagen und mussten bis zum vierten Spiel auf ihren ersten Sieg warten. Im Verlauf der Saison war man in der Verteidigung den bekannten Schritt zu spät und im Angriff stimmte das Timing oftmals nicht. Das Damen 1 war häufig sehr nahe am Gegner dran oder führte in einigen Partien, musste aber diese Führung aufgrund Leistungseinbussen oder Unnachsichtigkeit wieder aus den Händen geben. Es war wie verflucht, es fehlte nicht fiel, aber es fehlte. Nach dem Jahreswechsel stiess mit Heidi Jensen eine erfahrene Spielerin zum Team, die sich sehr schnell integrierte; jedoch musste auch bald auf Nadia Lötscher und Fabienne Hofer verzichtet werden, da sie aufgrund ihrer Schwangerschaft pausieren mussten.

Mit 2 Siegen aus der Vorrunde und 4 Siegen aus der Rückrunde lässt sich zwar eine positive Tendenz ausmachen, aber schliesslich waren sechs Erfolge ein ziemlich schmales Budget für den Ligaerhalt. Der BSC konnte sich folglich glücklich schätzen, dass durch Ereignisse wie dem Rückzug Zofingens aus der obersten Spielklasse oder der 1.Liga-Expansionsanpassung des SHV, nur noch ein Team zum Saisonende absteigen musste. Dadurch schaffte das Damen 1 sein Saisonziel, wenn auch nicht direkt aus eigener Kraft. Es belegte den 11. und somit zweitletzten Rang. Grundsätzlich beherbergt das Damen 1 grosses Potential in seinen Reihen, nur gelang es in der vergangenen Saison leider zu selten, alle Puzzleteile zu einem Ganzen zusammenzufügen.

Auf Ende Saison gab Susi Estermann, langjähriger Coach des Damen 1, bedauerlicherweise ihren Rücktritt bekannt. Wir möchten ihr an dieser Stelle nochmals ganz herzlich für ihr grosses Engagement über all diese Jahre danken! Ebenfalls verliess Co-Trainer Christoph Eggenberger den BSC, auch ihm wünschen wir alles Gute auf seinem weiteren Weg. Zudem verabschieden wir uns von Nadia Lötscher und Jeannine Beck, welche ihren Rücktritt aus dem Damen 1 bekannt gaben, sowie Chantal Wegmüller, die zur Juniorinnenabteilung des LK Zug wechselte.

Als neuer Trainer trat nun Mario Petrillo anfangs Mai sein neues Amt an. Er bringt viel frischen Wind in den neu zusammengewürfelten Haufen aus bestehenden Spielerinnen, Juniorinnen und Neuzugängen. Wir sind gespannt auf die kommende Saison!