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FU18: Sieg in Hochdorf

Thomas Wyss 20.10.2015

In unserem dritten Meisterschaftsspiel reisten wir zu einem uns unbekannten Gegner aus der Innerschweiz.

Die Mannschaft wurde mit dem Auftrag ins Spiel geschickt: „von Beginn weg offensiv und aggressiv zu verteidigen“. Diese Vorgabe wurde von den Startspielern sofort umgesetzt und der Gegner zu überhasteten Zuspielen und technischen Fehlern gezwungen. Aus den Balleroberungen konnten schnelle Konter gefahren werden, wobei der eine oder andere Ball nicht im Netz platziert werden konnte.

Unsere Ersatztorfrau Deborah Erhardt hatte in den ersten Minuten durch die kompakte Verteidigung keine Arbeit und konnte das Spiel beruhigt von der Ferne verfolgen. Mit schnellen Ballstafetten wurden immer wieder Löcher in der gegnerischen Verteidigung aufgerissen und mit einem Torerfolg abgeschlossen.

Durch die gut besetzte Auswechselbank konnten neue Spielerinnen eingewechselt werden um das kräfteraubende Verteidigungssystem aufrechtzuerhalten. Kam trotz guter Verteidigungsarbeit eine Spielerin zum Abschluss, so entschärfte Deborah diverse Schüsse mit starken Paraden. Die angestammten Torhüterinnen müssen sich nicht nur des kommenden Winter’s wegen warm anziehen, haben sie doch auf der Torhüterposition weiter Konkurrenz erhalten.

Mit einem beruhigenden Vorsprung wurden die Seiten gewechselt und die Spielerinnen von den Trainer auf die zweite Halbzeit eingestimmt. Die Vorgabe „in der Verteidigung nicht nachzulassen“ wurde dann auch über die zweiten 30 Minuten tadellos umgesetzt. Im Gegensatz zur Verteidigung, wollte uns im Angriff nicht mehr viel gelingen. Zu unkonzentriert, ohne Geduld und Überzeugung wurden die 1 gegen 1 Situationen gesucht. Statt den Ball schnell zu spielen, brachten sich die Spielerinnen oft selber in Bedrängnis wodurch sich die technischen Fehler häuften.

Das Spiel wurde zum Schluss mit 21 zu 8 klar gewonnen. Eine starke Defensive und gute ersten 30 Minuten im Angriff haben gegen ein harmloses Hochdorf zum Sieg gereicht. Die starke Verteidigung stimmt für die kommenden Spiele zuversichtlich und wird auch anderen Mannschaften vor Probleme stellen. Am Angriffsspiel muss weiter hart gearbeitet werden, damit das eintrainierte Spielsystem auch im Spiel von allen umgesetzt werden kann.