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FU19Elite: Saisonrückblick

Monika Naprstek 07.06.2016

Trotz Abgängen konnte die HSG Wasserschloss auch dieses Jahr einen Kern von Spielerinnen bilden, die nun bereits eine Saison in der Elite gespielt hatten. Dennoch war von Beginn weg klar, dass Punkte eher Mangelware würden und es in erster Linie darum ging, weitere spielerische Erfahrungen auf dem höchsten Schweizer Juniorinnenniveau zu sammeln und sich individuell weiterzuentwickeln. Gleichzeitig wurden Regionale Teams angemeldet, damit Erfolgserlebnisse das Selbstvertrauen stärken.

Die erste Hälfte der Saison verlief sportlich dementsprechend zwar besser als letztes Jahr und in den meisten Spielen hielten die Juniorinnen der HSG eine Halbzeit dagegen oder lagen gar in Führung, aber das Team war selten komplett und noch zu wenig eingespielt. Hinzu kamen ein kurzfristiger Welschlandaufenthalt für mehrere Monate und der Verlust der Topskorerin, welche für ein halbes Jahr nach Kanada durfte und in der Rückrunde fehlte. Dank Unterstützung der Spielerinnen aus den jüngeren Teams, gelang es erfreulicherweise, auch die heiklen Ferienspiele abzudecken.

Das Ziel, mindestens einen einzigen Sieg in der Eliteklasse zu holen, gelang auch in der Rückrunde nicht ganz, aber das Team steigerte sich im Kollektiv und warf im Durchschnitt 5 Tore mehr pro Spiel, was doch eine erhebliche Verbesserung war und Fortschritte aufzeigte. Im letzten Spiel geschah etwas, das viele gängige Vorbereitungsrituale, mit taktischen Anweisungen, ignorierte. Einzig ein Motivationsvideo mit Musik und Bildern der vergangenen Saison hob die Stimmung der Spielerinnen so an, dass die Freude und der Spass auf das letzte gemeinsame Juniorinnenspiel dieser Stufe (Anmerkung: die FU19 wird in der Schweiz aufgehoben und durch FU18 ersetzt) bzw. auf das letzte Juniorinnenspiel für die Meisten überhaupt, im Vordergrund stand und auf den Platz getragen wurde. Im letzten Saisonspiel verabschiedete sich die HSG Wasserschloss FU19 Elite mit einem Unentschieden von der NULL und hatte es am Ende auf den langersehnten und hochverdienten Punkt gebracht.

Ich wünsche den Spielerinnen weiterhin viel Erfolg in der hoffentlich langen Aktivzeit. Es war mir eine grosse Freude, Euch die letzten drei Jahre betreuen zu dürfen.

Monika Naprstek